Bei Haarausfall können nicht nur erbliche Faktoren eine Rolle spielen

Bei Haarausfall können nicht nur erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Bildquelle: © Ilya Andriyanov / istockphoto.com

Die häufigste Ursache für Haarausfall ist Vererbung: Bei rund 95 Prozent der Betroffenen ist der Haarverlust auf hormonell-erbliche Faktoren zurückzuführen. Die Haarwurzeln sind dabei genetisch bedingt überempfindlich gegen Androgene und werden von diesen in ihrer Funktion beeinträchtigt. Der Hauptvertreter der Androgene ist das Testosteron. Auch in weiblichen Körpern wird eine geringe Menge Testosteron produziert, und so können auch Frauen von Haarausfall betroffen sein. Bei männlichen Betroffenen beginnt der Haarausfall oft schon Anfang Zwanzig, manchmal sogar noch früher. Frauen sind meist erst nach der Hormonumstellung in den Wechseljahren von Haarausfall betroffen.

Die wissenschaftliche Bezeichnung für Haarausfall ist Alopezie. Laut Definition liegt bei einem Verlust von mehr als 100 Haaren täglich eine Alopezie vor. Doch nicht nur erbliche Faktoren spielen eine Rolle. Auch Stress, Eisenmangel, Fettunterversorgung oder eine Autoimmunerkrankung können Ursache für Haarausfall sein. Unzureichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien sowie Nikotinkonsum können eine Rolle spielen. Um die Ursache für Haarausfall zu bestimmen, führen Ärzte Bluttests durch, damit mögliche Mängel oder Hormonüberschuss erkannt werden.

Da es sich bei erblich bedingtem Haarausfall um keine Krankheit handelt, ist eine Therapie weder erforderlich noch hilfreich. Lässt sich die Alopezie auf Mangelerscheinungen, auf Begleiterscheinungen von Krankheiten oder dem damit verbundenen Medikamentenkonsum zurückführen, wird mit ärztlicher Hilfe der Mangel beseitigt oder die ursächliche Krankheit bekämpft. Nie verkehrt ist es, wenn wir darauf achten, uns gesund zu ernähren. Dies kann nicht nur Haarausfall vorbeugen, sondern auch viele positive Effekte auf unsere Haut ausüben.

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